Veranstaltungskalender der BRN, Programm zur bunten Republik Neustadt 2018
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28. bunte Republik Neustadt

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Die BRN
Gregor Kunz: „Die Idee zur bunten Republik entstand eines Nachmittags in der Bronxx, das war eine Kneipe in der Alaunstraße, in einer Schwatzrunde. Da haben wir das Ding innerhalb von zwei, drei Monaten aus dem Boden gestampft.“


Kult Die Idee zur BRN
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Dresdner lieben ihre Autos

In Dresden ist man gern mobil unterwegs, auf jeden zweiten Haushalt fallen sogar gleich zwei Autos. Mehr als die Hälfte der stolzen Autobesitzer verfügt auch über einen Stellplatz, ein Carport oder eine Garage. Doch noch immer gilt im Innenstadtbereich, dass Parkplätze rar sind, weil selbst im Hochsommer niemand so recht auf den fahrbaren Untersatz verzichten möchte - schon gar nicht, wenn Einkäufen nach Hause transportiert werden wollen. Autofahrer wünschen sich mehr Parkplätze, insbesondere solche, die kostenlos verfügbar sind.


Der Geburtsort des ersten Automobils


Bisher ist weitgehend unbekannt, dass auch in Dresden die Geburtsstunde des Automobils stattfand - damals sah die Verkehrswelt noch ganz anders aus als heute. Im Jahr 1895 erfand der Schmiedemeister Adolf Schöche seinen allerersten Dampfwagen, dem er auch gleich den passenden Namen „Nr. 1“ verlieh. Er entstand in der Ersten Dresdner Velociped-Fabrik, die sich in der Neustadt befand. Das Automobil besaß eine Zweizylinder-Verbunddampfmaschine, welche sich unter dem Sitz befand. Für genug Dampf sorgten zwei Kessel, die im Wagenbug standen. Als Brennstoff wurde Petroleum verwendet, welches in einem speziell entwickelten Vergaser verbrannt wurde. Auf den hinteren Rädern lagen zwei Ketten für den Antrieb. Die Geschwindigkeit war noch nicht sehr beeindruckend, der Dampfwagen Nr. 1 war gerade mal so schnell wie die ersten Straßenbahnen, die in Dresden in Betrieb waren. Einen halben Tag hielt die erste Dampfmaschine auf den Straßen des Königreichs Sachsen durch, dann musste nachgetankt werden.


Dauerausstellung „Vorfahrt“ öffnet in Kürze ihre Pforten


Diese Tatsache hielt die Dresdner allerdings nicht davon ab, die Dampfmaschine zu nutzen. Immerhin 15 Jahre lang fuhr diese in Dresden. Ein guter Grund also, um dieses Stück Kulturgeschichte auch Besuchern zugänglich zu machen. Das geschah zum ersten Mal im Jahre 1936 pünktlich zum 50. Jahrestag vom Automobilhaus in Berlin. Mittlerweile hat sich das Verkehrsmuseum in Dresden den Wagen als Leihgabe vom Deutschen Museum in München geborgt und stellt ihn ab dem 11. Juli als Teil einer Dauerausstellung unter dem Titel „Vorfahrt“ aus.

Mal schnell zum neuen Auto


Ganz anders als damals, sind die modernen Autos natürlich weit schneller, länger unterwegs und kostengünstiger zu haben. Der Dampfmotor wurde längst von modernen Verbrennungsmotoren abgelöst. Ein Auto besitzt trotzdem immer noch eine große Anziehungskraft und deswegen ist es kein Wunder, dass kaum jemand auf sein Automobil im Alltag verzichten will. Fünfzehn Jahre wie beim Dampfwagen bleibt ein Auto kaum noch in einem modernen Haushalt. Soll das alte Gefährt durch ein neues ersetzt werden, ist ein Ankaufservice gefragt, der in Dresden und Umgebung durchaus gerne angenommen wird. „Wir kaufen dein Auto“ heißt hier das Motto und so ist der Ankauf und Verkauf heute schneller abgeschlossen, als sich „Dampfwagen Nr. 1 der Ersten Dresdner Velociped-Fabrik“ aussprechen lässt.


Der modernen Schnelllebigkeit zum Trotz bietet eine solch besondere Ausstellung Autofreunden die Chance, einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit zu unternehmen. So wird einem bewusst, welche Entwicklungen nötig waren, um heute dort zu sein, wo man ist. Bequem im eigenen Auto oder in der Familienkutsche auf dem Weg, noch schnell letzte Besorgungen zu machen und mit einer tiefen Sorgenfalte auf der Stirn auf der Suche nach einem freien Parkplatz, zentral gelegen und kostenlos.




Viel Spaß und eine schöne, friedliche BRN.