Veranstaltungskalender der BRN, Programm zur bunten Republik Neustadt 2018
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Durchschnittliche Führerscheinkosten in Dresden


Zum Lenken eines Fahrzeugs der gängigsten Klasse C (Pkw mit nicht mehr als acht Plätzen, Sonder-Kfz, Pkw mit mehr als acht Plätzen, sofern damit keine Personen befördert werden) auf den Straßen Deutschlands benötigt man eine gültige Fahrerlaubnis. Bundesweit gibt es rund 37,5 Millionen Führerscheine, jährlich werden etwa 100.000 neue von den Behörden ausgestellt. Das Mindestalter für die Erteilung der Lenkerberechtigung ohne Einschränkungen für die Führerscheinklasse B ist in Deutschland auf 18 Jahre festgelegt (17 Jahre für eine Teilnahme am "Begleiteten Fahren mit 17").


Doch das Erlangen dieser Fahrerlaubnis ist mit einigen Kosten verbunden und stellt vor allem junge Leute in Ausbildung und Geringverdiener vor eine wesentliche finanzielle Belastung. Da ist es gut, zu wissen, welche Ausgaben genau im Laufe der Ausbildung auf einen zukommen, um sich darauf vorbereiten zu können.


Die Kosten für den Führerschein - kompakt und übersichtlich


Auf den Cent genau können die Führerscheinkosten nicht benannt werden, da diese mit einigen Faktoren verknüpft sind - im Schnitt liegen sie in Deutschland derzeit bei zwischen 1.400 und 2.200 Euro. Es hängt in der Regel davon ab, wie schnell die Fahrprüfung von der betreffenden Person absolviert wird, da die Übungsfahrstunden einen großen Teil der Ausgaben einnehmen.


Die einzelnen Positionen:


1. die Theorie-Stunden


Die Kosten für den theoretischen Erwerb der Kenntnisse in den Räumlichkeiten der Fahrschule belaufen sich im Durchschnitt auf 200 Euro, wobei in diesen Betrag die Grundgebühr für die Anmeldung inkludiert ist. Der Unterricht setzt sich in der Regel aus einzelnen Doppelstunden von insgesamt 90 Minuten zusammen. Für die früheste Zulassung zur theoretischen Prüfung sind zwölf Doppelstunden sowie zwei Stunden Unterricht über Zusatzstoff Pflicht. Die Theorie-Stunden können beliebig ergänzt werden, fühlt man sich noch nicht sicher genug. Das Unterrichtsmaterial ist entweder in der Grundgebühr enthalten oder kostet zusätzlich durchschnittlich 25 Euro.


2. die Praxis-Stunden


Die Kosten für die Praxis-Stunden im Auto liegen zwischen 25 Euro und 45 Euro für die normalen Übungsfahrten plus etwa 60 Euro für die Sonderfahrten. Es gibt keine verpflichtend vorgeschriebene Anzahl an Übungsfahren, im Schnitt werden jedoch mindestens 13 davon benötigt. Zusätzlich müssen mindestens zwölf Sonderfahrten (fünf Stunden Überland-, vier Stunden Autobahn- und drei Stunden Nachtfahrten) absolviert werden. Daraus resultieren Kosten von rund 720 Euro für die Sonderfahrten plus 585 Euro (für 13 normale Überfahrten zu je 45 Euro). Damit ergäbe sich eine Summe von ca. 1.300 Euro.


3. Zusatzkosten (im bundesweiten Schnitt)


- Sehtest 7 Euro
- Erste Hilfe Kurs 20 Euro
- Passbilder 15 Euro
- Prüfung 120 bis 150 Euro
- Ausstellung des Führerscheins 50 Euro
- Internationaler Führerschein 20 Euro


In Dresden liegen die Ausgaben für den Führerschein inklusive aller genannten Positionen bei 1.300 bis 1.500 Euro und befindet sich dabei an der unteren Kostengrenze.


4. Prüfung nicht bestanden - neue Kosten


Besteht der Fahrschüler die Prüfung nicht, kann er sie jederzeit wiederholen, allerdings muss er unter Umständen weitere Stunden nehmen. Die Kosten hierfür hängen von der Fahrschule bzw. deren Verträge mit dem Absolventen ab. Üblicherweise fallen aber zumindest die Prüfungsgebühren neuerlich in vollem Umfang an. Es existieren vielerorts Fahrschulverträge, in welchen im Vorfeld das Risiko des Durchfallens mit einkalkuliert wird. In so einem Fall sind die Kosten für die Vorbereitung auf die nächste Prüfung niedriger oder fallen komplett weg.


5. Kosten für den Führerschein von der Steuer absetzen


Die Kosten für den Führerschein belastet das Privatbudget enorm, doch unter gewissen Umständen bzw. Voraussetzungen sind sie steuerlich absetzbar. Das ist beispielsweise der Fall, wenn das eigene Fahrzeug und damit auch der Führerschein notwendig sind, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Dann werden die Kosten zu den Werbungskosten gerechnet. Es muss dabei allerdings ein überzeugender Grund vorliegen, weshalb nicht auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen werden kann oder warum der Transport mit einem Fahrzeug, beispielsweise bei geringer Entfernung, überhaupt notwendig ist.

Das wäre dann der Fall, wenn die betreffende Person etwa auf dem Land wohnt, es weit und breit keine Verkehrsanbindung gibt und sich die Arbeitsstelle in einigen Kilometern Entfernung befindet, sodass weder ein Fußmarsch noch eine Fahrradfahrt zumutbar wären. Als Werbungskosten ist der Führerscheine außerdem absetzbar, wenn dieser expliziert für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit vom Arbeitgeber gefordert wird. Meist gilt dies allerdings nur bei Neueinstellung, wenn der Arbeitgeber den Job ansonsten anderweitig vergeben würde und der Arbeitnehmer aus diesem Grund Hartz IV zu beantragen hätte.

Zusammenfassend ist zu sagen: Im Durchschnitt belaufen sich die Kosten für das Erlangen eines Führerscheins zum Lenken eines Fahrzeugs der Klasse C deutschlandweit auf zwischen 1.400 und 2.200 Euro. Dresden liegt mit einer finanziellen Belastung von 1.300 bis 1.500 Euro an der unteren Ausgabengrenze.

Viel Spaß und eine schöne, friedliche BRN.