Veranstaltungskalender der BRN, Programm zur bunten Republik Neustadt 2018
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28. bunte Republik Neustadt

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Die BRN
Gregor Kunz: „Die Idee zur bunten Republik entstand eines Nachmittags in der Bronxx, das war eine Kneipe in der Alaunstraße, in einer Schwatzrunde. Da haben wir das Ding innerhalb von zwei, drei Monaten aus dem Boden gestampft.“


Kult Die Idee zur BRN
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In Dresden stehen die Spielautomaten vor dem Aus



In Sachsen wird die Luft dünn für die Spielhallenbesitzer mit ihren Spielautomaten. Ein neues Gesetz bestimmt den Mindestabstand zu Schulen und anderen Spielhallen. Dieser Mindestabstand sorgt für große Aufregung, da fest institutionalisierte Spielhallen nun plötzlich das Feld räumen müssen. Für viele Spielhallenbesitzer ist ein Ortswechsel finanziell nicht tragbar und bedeutet das finale Aus.


Warum braucht der Mensch so viele Spielautomaten?


Die Zahl der Spielhallen ist in den letzten Jahren exponenzial angestiegen und besonders in Großstädten befinden sich inzwischen zahlreiche Orte, an denen Spielautomaten jederzeit zugänglich sind. Dieser massiven Erhöhung der Spielhallenzahl versucht nun ein neues Gesetz entgegenzuwirken, dass Mindestabstände festlegt, die zu Orten an denen viele Kinder verkehren (Schulen, Jugendtreffs) einzuhalten sind. Darüber hinaus dürfen auch zu anderen Spielhallen Abstände nicht unterschritten werden.

Für die Spielhallenbesitzer stellt dies ein großes Problem dar. Ihre Etablissements sind nachgefragt, ansonsten würden nicht so viele entstehen und wie Pilze aus dem Boden schießen. Dazu kommt noch die Konkurrenz im Onlinegeschäft, die die Kunden mit Boni und Freispielen lockt. Die Spieleautomaten bei Schmittscasino.com stehen immer zur Verfügung und haben keine Probleme mit ihrer Verortung.


Rettung von Arbeitsplätzen als gewichtiges Argument


Aber die Spielhallenbesitzer und die Arbeitnehmer wollen sich den Arbeitsplatz nicht einfach wegnehmen lassen. Es kommt zu Initiativen, die für den Erhalt der Arbeitsplätze plädieren. So zuletzt in Dresden geschehen, wo eine Petition verfasst wurde, die für den Verbleib der in Frage stehenden Spielhallen einsteht. Immerhin die stolze Zahl von 170 Spielhallen ist betroffen. Viele davon erhalten keine Lizenz mehr, denn ein Ortswechsel ist wegen zu geringer Abstände zwingend.

Eine große Menge an leer stehenden Geschäften in den Innenstädten Sachsens wäre die Folge. Die Spielhallen bringen Leben in die Stadt, während andere Geschäfte wegen zu hoher Mieten und zu wenig Kundenverkehr schließen müssen. Durch die großzügigen Öffnungszeiten sind Spielhallen selbst abends noch ein Ort der Begegnung, wenn die Straßen längst leergefegt sind. Die vielen geräumten Geschäfte wieder zu füllen, dürfte nicht ganz einfach werden. Es scheint aber dennoch der politische Wille zu sein, die Ballung der Spielhallen nachhaltig zurückzudrängen.


Im Onlinegeschäft lebt es sich problemfrei


Online Casinos haben diese Schwierigkeiten nicht. Ihr Platz im Internet ist gesichert und die Kunden haben auch keine Parkplatzprobleme. 24 Stunden rund um die Uhr können die Spieler auf das volle Angebot zugreifen. Inzwischen gibt es kein Spiel mehr, das digital nicht realistisch dargestellt werden kann, so dass die Online Casinos ihren realen Kollegen in Nichts mehr nachstehen. Die vielen angebotenen Serviceleistungen können sowieso nicht übertroffen werden.

Ein Wandel in der Casinowelt bahnt sich an, der vermutlich ohnehin nicht aufgehalten werden kann. Der Trend geht zum Onlinespiel, das einfach unheimlich viele Vorteile bietet. Selbst wenn ein Spielcasino an den Stadtrand zieht um alle Abständen einhalten zu können, so ist noch lange nicht gesagt, dass der Kundenstamm dies ebenfalls tut. Für Besitzer und Mitarbeiter ist der Moment gekommen nun andere Wege einzuschlagen und sich zu digitalisieren. Der Gesetzgeber räumt eine fünfjährige Übergangsfrist ein. Bis dahin müssen sich die betroffenen Spielhallen neu definiert haben.



Viel Spaß und eine schöne, friedliche BRN.