Veranstaltungskalender der BRN, Programm zur bunten Republik Neustadt 2018
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28. bunte Republik Neustadt

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Der Dresdner Grüne Diamant – die „Perle“ des Grünen Gewölbes

Mit 41 Karat ist der Dresdner Grüne Diamant bisher der größte geschliffene, natürlich grüne Diamant der Welt. Seine Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 1722, als er zum ersten Mal in einem Londoner News-Artikel erwähnt wurde. Nach Europa wurde er von Marcus Moses gebracht, welcher in dieser Zeit als Diamantenhändler tätig war. Geschliffen wurde der Edelstein aus einem Rohdiamanten mit 119,5 Karat, der vermutlich aus den indischen Golkonda-Minen stammte. Dieser Schmuckstein verdankt seine einzigartige Farbe der Tatsache, dass er in der Lagerstätte natürlicher Radioaktivität ausgesetzt war.


1726 wurde der Grüne Diamant dem Kurfürst Friedrich August I für 30.000£ angeboten. Er wurde zum ersten Mal Teil des königlichen Besitzes aber erst im Jahre 1742, als sein Sohn, der sächsische Kurfürst und polnische König August III, den Edelstein für 400.000 Taler von einem holländischen Kaufmann auf der Ostermesse in Leipzig gekauft hat. Er ließ den neuen Diamanten in einen Orden des Goldenen Vlieses einsetzen. Mit dieser Aufgabe wurde der Hofgoldschmied Johann Friedrich Dinglinger beauftragt. Nur einige Jahre später sollte der Wiener Juwelier Jean Jacques Pallard den Diamanten für die Dekoration ein anderes Vlies verwenden. Dabei sollte das neue Vlies sowohl aus dem Dresdner Grünen Diamanten, als auch aus dem Dresdner Weißen Diamanten sowie einem kissenförmigen Diamanten bestückt werden. Im Jahre 1768 wurde der Grüne Dresdner Diamant zusammen mit zwei anderen weißen Diamanten von Franz Michael Diespach in eine Hutkrempe übernommen. Der berühmte Schmuckstein ist Teil der Europas ältesten und umfangreichsten Pretiosen-Sammlung „Grünes Gewölbe“, deren Inhalte bis zum Anfang des Zweiten Weltkrieges für die Öffentlichkeit ausgestellt wurden. Dann wurden sie in den Kasematten der Festung Königstein eingelagert, wo sie auch während des Siebenjährigen Krieges aufbewahrt und gerettet wurden. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nahm die Sowjetarmee die Sammlung nach Moskau. 13 Jahre später wurde sie wieder an Dresden zurückgegeben und im Jahr 1959 im Albertinum ausgestellt. Seit 8. September 2004 wird die Pretiosen-Sammlung im Neuen Grünen Gewölbe, im renovierten Dresdner Residenzschloss ausgestellt. Naturfarbene apfelgrüne Diamanten sind eine große Rarität, weshalb der Dresdner Grüne Diamant im Jahr 1988 durch das Gemmologische Institute of America untersucht wurde. Mit seiner Hilfe wurden sogar Unterscheidungskriterien zwischen natürlich grünen Diamanten und künstlich behandelten Edelsteinen entwickelt. Die Untersuchung hat gezeigt, dass sich der Dresdner Grüne Diamant durch höchste Qualität kennzeichnet. Jetzt ist es kaum noch verwunderlich, wieso er mehr als eine halbe Million Besucher pro Jahr anzieht.


Falls ihr auch einen wertvollen Schmuckstück besitzen möchtet, könnt ihr heute zwischen zahlreichen Diamanten Shops auswählen. Im Internet kann man bereits detaillierte Informationen über den Diamanten-Kauf sowie umfangreiche Beratung finden. Diamanten kann man sogar online kaufen, dabei werden sie mit einem Zertifikat von international anerkannten gemmologischen Instituten wie IGI, EGL oder AGS begleitet. Zertifikate enthalten detaillierte Informationen über das Gewicht des Diamanten in Karat, den Schliff, den Reinheitsgrad, die Farbestufe, seine Symmetrie, Polierung sowie alle Abmessungen wie Höhe, Dicke usw. So könnt ihr ganz nach euren Wünschen den perfekten Diamanten kaufen und dafür ein unabhängiges Zertifikat erhalten.
Viel Spaß und eine schöne, friedliche BRN.